Polster Peper: Erfolgreicher Räumungsverkauf
nach über 95 Jahren Polstermöbel-Fachhandel
mit eigener Polsterwerkstatt
„Wir haben wirklich lange versucht, eine Lösung zu finden. Aber irgendwann kommt der Punkt, an dem man ehrlich sagen muss: Jetzt ist der richtige Moment, einen Schlussstrich zu ziehen", so Jutta Wiemann & Hermann Peper
Bei Polster Peper stand am Ende eine Entscheidung, die sich über einen längeren Zeitraum entwickelt hat. Trotz intensiver Suche konnte kein geeigneter Nachfolger gefunden werden – und das trotz allerbester Voraussetzungen: ein alteingesessenes Polstermöbelfachgeschäft mit eigener Polsterei, mit guten und treuen Stammkunden, hohem Bekanntheitsgrad sowie sehr guten Umsatzzahlen bei hoher Rendite. Darüber hinaus spielten auch private und gesundheitliche Gründe eine Rolle, sodass schließlich feststand, das Unternehmen zu schließen und einen Räumungsverkauf durchzuführen.
„Der Kontakt zu Herrn Chaar entstand auf Empfehlung unseres Einkaufsverbandes, wobei wir in der Vergangenheit bereits mit Herrn Chaar und seinem Team bei einer Abverkaufsaktion zusammengearbeitet hatten“, so Jutta Wiemann.
In einem ersten, vertraulichen Gespräch – in kleiner Runde und fast schon familiärer Atmosphäre – haben Jutta Wiemann und ihr Bruder Hermann Peper die Situation offen geschildert und das weitere Vorgehen besprochen.
Geschwister Jutta Wiemann &
Hermann Peper
Ein Spezialhaus mit gewachsener Struktur
Polster Peper ist ein klassisches Polster- und Betten-Spezialhaus, das über Jahrzehnte in Espelkamp gewachsen ist. Besonders hervorzuheben ist die eigene Polsterwerkstatt, die über viele Jahre hinweg ein zentraler Bestandteil des Geschäftsmodells gewesen ist.
Die Kundennähe, ein hochwertiges Sortiment und eine konstant hohe Beratungsqualität haben das Haus geprägt und gleichzeitig eine stabile Kundenbasis aufgebaut, auf die im Räumungsverkauf gezielt aufgebaut werden konnte.
Individuelles Konzept statt Standardlösung
Die konzeptionelle Ausarbeitung sowie die strategische Ausrichtung erfolgten durch Herrn Chaar persönlich. Ziel war es, kein Standardkonzept umzusetzen, sondern die gewachsene Struktur von Polster Peper gezielt zu berücksichtigen und darauf aufzubauen.
Darauf abgestimmt wurden die Maßnahmen definiert: eine klare Preisauszeichnung, eine systematische Steuerung der Preisreduzierungen sowie ein Werbekonzept, das sich bewusst an der bestehenden DNA des Hauses orientiert.
Parallel wurden sämtliche Maßnahmen vor Ort abgestimmt – von der Außenwerbung über die Warenbewertung bis hin zur Sortimentsgestaltung. Das Sortiment wurde gezielt ergänzt, um zusätzliche Kaufanreize zu schaffen. Die operative Umsetzung vor Ort wurde durch die erfahrene Projektleiterin Marina Niemeyer begleitet, die die Abläufe im Haus eng koordinierte.
Starke Nachfrage und überzeugende Ergebnisse
Im Verlauf des Räumungsverkaufs zeigte sich sehr deutlich, wie tragfähig der über Jahre aufgebaute Kundenstamm ist. Die Kundentreue war hoch, und die Frequenz entwickelte sich über Wochen hinweg auf einem konstant hohen Niveau.
Unterstützt durch eine breit angelegte Werbekampagne über verschiedene Kanäle konnte ein außergewöhnlich hoher Umsatz erzielt werden. Besonders hervorzuheben war, dass nahezu der gesamte Warenbestand abverkauft wurde – und das bei einer sehr hohen Kalkulation.
Zusammenarbeit als entscheidender Faktor
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor war die enge und konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten – zwischen Jutta Wiemann, Hermann Peper, Marina Niemeyer und den Verkaufskräften vor Ort.
„Gerade bei gewachsenen Häusern ist es entscheidend, deren Geschichte zu verstehen und darauf aufzubauen. Es geht nicht darum, ein Standardkonzept umzusetzen, sondern die Besonderheiten gezielt herauszuarbeiten und gemeinsam ein Konzept zu entwickeln, das funktioniert“, so Samir Chaar.
Samir Chaar, Geschäftsführer
Chaar Unternehmensberatung GmbH
Ein Abschluss mit starkem Ergebnis – und persönlichem Dank
Der Räumungsverkauf war in allen Phasen sehr intensiv und hat alle Beteiligten sehr stark gefordert. Umso wichtiger war das gute Zusammenspiel zwischen allen Beteiligten – vom Team vor Ort bis zur Projektleitung.
„Wir haben uns während des gesamten Prozesses sehr gut betreut gefühlt. Die Abstimmung war jederzeit klar, und wir hatten immer das Gefühl, dass unsere Situation verstanden wird“, so Jutta Wiemann und Hermann Peper.
Am Ende steht nicht nur ein wirtschaftlich sehr erfolgreich durchgeführter Räumungsverkauf, sondern auch ein Abschluss, der für alle Seiten stimmig war.
Wer sich in einer ähnlichen Situation befindet, sollte diesen Schritt nicht zu lange hinauszögern. Mit der richtigen Vorbereitung lassen sich nicht nur wirtschaftlich überzeugende Ergebnisse erzielen, sondern auch Lösungen finden, die dem Lebenswerk gerecht werden.



